Dienstag, 27. September 2016

Agatha Christie "Die große Agatha Christie Geburtstags-Edition"

Agatha Christie ist wohl die bekannteste Kriminalautorin der Welt und mit Hercule Poirot und Miss Marple hat sie zwei einzigartige Ermittler geschaffen. Auf dem Hörbuch „Die große Agatha Christie Geburtstags-Edition“ finden sich die drei Ge-schichten „Die Kleptomanin“, „Das unvollendete Bildnis“ und „Karibische Affäre“ zusammen, so dass man beiden Charakteren folgen kann. Abgerundet wird das Hörbuch, das zehn CDs umfasst, mit einem kurzen Feature zum Leben und Schreiben von Agatha Christie und ein O-Ton der Autorin selbst.
Die Laufzeit von über zwölf Stunden hört sich zunächst unglaublich viel an, doch die Zeit verfliegt wenn man in Agatha Christies Geschichten abtaucht. Die drei Stories werden von unterschiedlichen Sprechern gesprochen, was allen einen ganz eigenen Charakter verleiht. Auch die Sammlung der Geschichten ist sehr schön. Man hätte es sich einfach machen können, und einfach die bekanntesten nehmen können, wie zum Beispiel „Tod auf dem Nil“ oder „Mord im Orientexpress“. Doch die gewählten Geschichten bieten einen guten Überblick darüber, wie Agatha Christie ihre Geschichten aufbaute und mit welchen Tricks sie den Leser von Anfang an gefesselt hat. Zusammengefasst wird dieses Vorgehen nach den Geschichten dann sehr schön in dem Feature, hier dann allerdings am Beispiel von „Mord im Orientexpress“.
Mir hat das Hörbuch zum 125. Geburtstag von Agatha Christie im September diesen Jahres ausgesprochen gut gefallen, es ist kurzweilig, abwechslungsreich und es macht Spaß, der vertonten Reise von Agatha Christies Figuren zu folgen. Obwohl man Hercule Poirot und Miss Marple inzwischen so gut kennt, macht es immer wieder Freude, mit ihnen einen Fall zu lösen. 

Hier geht es zur Hörprobe im Hörverlag. 

Freitag, 23. September 2016

Noah Hawley "Vor dem Fall"

Auf dem Flug von Martha’s Vineyard nach New York stürzt ein Privatjet über dem Meer ab. An Bord waren ein Medienmogul und ein Finanzmanager mit ihren Familien und ein unbekannter Maler, Scott Bourroughs. Scott überlebt den Absturz ebenso wie der Junge JJ, den er aus den Fluten rettet und mit ihm an Land schwimmt. Er gilt als Held, der Grund für den Flugzeugabsturz ist jedoch unklar. Die Maschine war gerade gewartet, der Pilot äußerst erfahren. Scott muss feststellen, wie schwer es ist, mit der Aufmerksamkeit aller Menschen und Medien umzugehen und gleichzeitig den Behörden zu vertrauen, dass sie den Fall lösen werden.
„Vor dem Fall“ ist eine fesselnde Geschichte, nicht nur über einen Flugzeugabsturz sondern auch darüber, wer heute bestimmt was „wahr“ ist und wie die Welt wahrgenommen wird. Scott findet sich in einem wahren Strudel wieder, Fernsehteams belagern ihn und auch vor dem traumatisierten Jungen machen sie nicht halt. Die Geschichte zeigt, wie weit Medien gehen, um exklusive Informationen zu bekommen und wie schnell die Vorstellung von gerechtfertigtem Verhalten sich wandeln kann, wenn man den eigenen Vorteil sieht. Zwischen der Geschichte, wie sie in der Gegenwart erzählt wird, gibt es immer wieder Rückblenden, in denen die einzelnen Gäste des Flugs in der Zeit vor dem Absturz vorgestellt werden. Schnell wird klar, dass sie alle kein Leben geführt haben, dass man als „normal“ bezeichnen könnte. Sie gehörten zu den Superreichen, Geld spielte keine Rolle und damit hat sich bei Ihnen auch das Gefühl von Recht und Gerechtigkeit verschoben. Ihre Macht schien unbegrenzt, umso härter konnte sie auch fallen.
Der Roman „Vor dem Fall“ von Noah Hawley ist unglaublich spannend aufgebaut und fesselt einen als Leser an die Hauptfigur. Scott Borroughs ist einem sehr sympathisch, dennoch kann man bis zum Schluss nicht wissen, wer eigentlich Schuld an diesem Absturz ist. All das macht den Roman zu einer spannenden und unbedingt empfehlenswerten Lektüre. 

Hier geht es zur Leseprobe im Goldmann Verlag. 

Montag, 19. September 2016

Eugen Ruge "Follower"

Nio Schulz lebt im Jahre 2055, in Australien werden Klimabomben gezündet, Kinder werden von ukrainischen Leihmüttern ausgetragen und statt wirklich Sport zu machen, tragen die Menschen Muskel-Silikon-Implantate. Schulz reist nach Wú Chéng in China, wo er die neusten Entwicklungen seiner Firma an chinesische Partner verkaufen soll. Doch plötzlich ist Nio Schulz vom Radar der zahlreichen überwachenden Techniken verschwunden, die die Menschen mit sich herumtragen und niemand weiß, was geschehen ist. Niemand außer Nio Schulz.
Das Jahr 2055, das Eugen Ruge in seinem Roman „Follower“ beschreibt, scheint oberflächlich sehr schräg für uns, bei genauerer Betrachtung kommt es einem jedoch schon fast wie die Gegenwart vor. Technisch weit entfernt davon sind wir keinesfalls, Ruge führt die Oberflächlichkeit und das Geltungsbedürfnis in der heutigen Zeit einfach ad absurdum. Jeder lässt sich optisch manipulieren und operieren, wo es nur geht. Alles was zählt ist das Kapital und die Macht darüber, so kann man sogar seinen eigenen Tod wirtschaftlich verwerten und seine eigene Hinrichtung verkaufen, um Geld für die Hinterbliebenen zu erhalten. In dieser Umgebung bildet die Technik den Rahmen, der alle Menschen durch den Alltag leitet, computergesteuerte Brillen und implantierte Sonden sorgen für eine ständige Kommunikation. Suspekt ist, wer nicht oder wenig kommuniziert.
„Follower“ ist in einem ganz eigenen Stil geschrieben, als ständige Aneinanderreihung von Aspekten und Handlungen, die alle fast gleichwertig nebeneinander stehen. Die Hauptfigur ist zwar eigentlich vollständig in ihrer Zeit gefestigt und hat bewusst zunächst keine Probleme mit all der Kontrolle und Oberflächlichkeit, doch dann scheint ihn der Tod seines Großvaters, zu dem es keinen Kontakt mehr gab und über den er – wie er merkt- gar nichts weiß, völlig aus der Bahn zu werfen. Diese vollständige Haltlosigkeit der Hauptfigur, ihre Orientierungslosigkeit wird durch Ruges Stil direkt erfahrbar. Es gibt keine Distanz zu Schulz, als Leser erlebt man alles unmittelbar mit. Abgegrenzt davon stehen die verschiedenen Ermittlungsprotokolle zu der Suche nach dem verschwundenen Nio Schulz, die der Autor über den Roman verstreut und die von einer unglaublichen Distanz des ganzen geschaffenen Systems den darin lebenden Menschen gegenüber zeugen. Alles passt in Parameter und was nicht hinein passt, wirkt auffällig und anders. Der Mensch ist nur noch ein Zahlenmuster und ein Diagramm, das alles über ihn aussagt.
Eugen Ruges Roman „Follower“ hat mich unglaublich fasziniert und begeistert. Man muss sich schon auf die Geschichte einlassen und sich auch selbst fragen, was es bedeutet, ein Leben wie Nio Schulz zu führen, was die Abgründe sind und wie man sich selbst dabei verlieren kann. Ich kann jedem diesen Roman nur ans Herz legen, Ruge führt uns in einem Roman, der eigentlich als Science Fiction daherkommt, genau vor Augen, was eigentlich schon heute wichtige Themen sind. 

Hier geht es zur Leseprobe und weiteren Informationen des Rowohl Verlags. 

Freitag, 16. September 2016

Elizabeth Strout "Die Unvollkommenheit der Liebe"

Als die Protagonistin und Erzählerin Lucy von Elizabeth Strouts Roman „Die Unvollkommenheit der Liebe“ für längere Zeit aus etwas unklaren Gründen im Krankenhaus liegen muss, kommt ihre Mutter sie besuchen. Für die Erzählerin ist es ein bedeutender Besuch, den ihre Beziehung war nie besonders innig. Fünf Tage verweilt die Mutter auch nachts am Bett ihrer kranken Tochter und langsam beginnt die Erzählerin dabei, ihr Leben und die Beziehung zu ihrer Mutter aufzuarbeiten.
Elizabeth Strout ist mit diesem Buch ein unglaublich eindringlicher und direkter Roman über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung gelungen. Die Erzählerin kommt aus ärmsten Verhältnissen und hat sich hochgearbeitet, ihre Mutter lebt nach wie vor mit ihrem Mann in ihrem Heimatort. Dass mit dem Vater etwas Schwerwiegendes in ihrer Kindheit vorgefallen ist, er vielleicht sogar Kriegstraumata hat und nicht ins Leben zurückfand, wird zwar angedeutet, genaueres erfährt man aber nicht. 
Lucy ist sehr überrascht von dem Besuch ihrer Mutter und lässt den Leser regelrecht ungefiltert an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Teilweise in längeren Abschnitten, manchmal aber auch nur in wenigen Sätzen auf einer Seite erfährt man sehr viel über ihr Innenleben und ihre Vergangenheit, was sehr bewegend ist und einen als Leser fast zum direkten Mitspieler der Geschichte macht, so distanzlos präsentiert sich Lucy uns. Bei den Berichten zu ihrer Mutter bringt sie eine Emotionalität auf, die einen als Leser gefangen nimmt, während sie regelrecht distanziert über ihren Mann und ihre Töchter schreibt. Zwar sagt sie, dass sie sie unglaublich liebt und sie ihr fehlen, sprachlich wird aber eindeutig nicht diese Nähe zum Leser aufgebaut wie in den Elementen, in denen es um ihre Kindheit, ihre Eltern oder auch ihr Schaffen als Autorin geht.
Mich hat das Buch „Die Unvollkommenheit der Liebe“ von Elizabeth Strout sehr berührt, von ihrer wunderbaren Sprache und der Beschreibung von Lucys Gefühlen war ich unglaublich beeindruckt. Selten hat auch ein Titel so gut gepasst wie dieser, denn dass die Beziehung von Mutter und Tochter nicht perfekt war, heißt ja nicht, dass sie keine Liebe verbindet. Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf Elizabeth Strouts Geschichte einzulassen, es ist ein ganz besonderes Leseerlebnis. 

Hier geht es zur Leseprobe im Luchterhand Verlag. 

Donnerstag, 15. September 2016

Banana Yoshimoto "Lebensgeister"

Sayoko ist eine junge Frau, sie ist frei, unbeschwert und liebt ihren Freund. Bis ein einziger kurzer Moment ihr Leben verändert. Bei einem Autounfall wird sie schwer verletzt und ihr Freund kommt ums Leben. Nur langsam heilen ihre Verletzungen und noch viel langsamer findet sie danach ins Leben zurück. Sie ist nicht mehr dieselbe wie vor dem Unfall und es fällt ihr anfangs schwer, das zu akzeptieren.
Banana Yoshimoto schreibt in „Lebensgeister“ auf wunderbar poetische Weise über eine junge Frau, die eine Phase der inneren Zerstörung durchmacht und erst langsam wieder im Leben ankommt. Nach einer Nahtoderfahrung sieht sie die Welt in einem völlig anderen Licht, was für viele Menschen um sie herum schwer zu verstehen ist. Erst durch neue Bekanntschaften, die sie nicht vor dem Unfall kannten, fühlt sie sich wieder akzeptiert und langsam wieder menschlich. Obwohl die Geschichte eigentlich sehr traurig ist, schafft Yoshimoto es, die Figur der Sayoko die ganze Zeit dennoch positiv darzustellen, sie gibt nie den Glauben daran auf, dass ihr Leben wieder ganz wird. Es wird nie so werden wie vorher, aber anders und neu und damit auch wieder gut. Dieser Glauben der Hauptfigur und die unerschütterliche Geduld mit sich selbst, während sie sich und ihr Leben neu sortiert, haben mich wirklich beeindruckt.
„Lebensgeister“ von Banana Yoshimoto ist keine pompöse, langatmige Geschichte über hunderte von Seiten. Es ist ein leises, berührendes kleines Buch, mit einer unglaublich starken und außergewöhnlichen Hauptfigur und sicher ein Buch, das man immer wieder lesen kann, um Neues zu entdecken. Wer auf der Suche nach einer besonderen Geschichte ist, ist bei Banana Yoshimoto garantiert richtig. 

Hier geht es zur weiteren Informationen und der Leseprobe vom Diogenes Verlag. 

Dienstag, 13. September 2016

Jeffrey Archer "Im Schatten unserer Wünsche"

Endlich geht die Saga rund um die Familie von Harry Clifton weiter. In diesem inzwischen vierten Band steht jedoch nicht Harry im Mittelpunkt, sondern sein Sohn Sebastian und seine Frau Emma. Diese hat im Vorstand des Schifffahrtsunternehmens Barrington einen Machtkampf um den Bau eines neuen Luxusliners auszufechten, während Sebastian sich entscheiden muss, ob er nach einem schweren Unfall seinen Studienplatz in Cambridge noch annehmen will oder gleich ins Berufsleben einsteigt. Der Familie Clifton gegenüber steht mit dem argentinischen Geschäftsmann und Kriminellen Don Martinez ein großer Gegenspieler. Bereits im vorhergehenden Roman hatte diese Feindschaft begonnen und endete in einem Anschlag auf Sebastian. Jetzt versucht der gewiefte Geschäftsmann erneut alles, um die Familien Clifton und Barrington zu zerstören.
Jeffrey Archer zeigt auch in diesem Band wieder sein herausragendes Talent als mitreißender Erzähler. Lebhaft entwickelt sich die Geschichte um die Familie Clifton vor dem inneren Auge des Lesers, die Figuren bleiben nicht zu starr, sondern schaffen es auch sich weiterzuentwickeln, besonders mit dem Fokus auf Emma Clifton in diesem Band ist Archer ein schöner Schwerpunktwechsel gelungen. Harry hält sich stärker im Hintergrund, er ist als Krimiautor sehr erfolgreich, spielt im politischen und wirtschaftlichen Leben aber eher eine zurückhaltende Rolle. Auch Sebastians Entwicklung zu verfolgen bleibt spannend, er entdeckt seine Talente und findet einen sehr charismatischen Förderer. Archer bleibt bei seiner Saga nicht auf der Stelle stehen, er hat keine Skrupel sich von wichtigen Figuren der Story zu trennen, indem er sie sterben lässt und führt gleichzeitig neue Figuren ein, die der Handlung neue Impulse geben. Doch auch gute alte Sidekicks wie Giles Barringtons überkandidelte verwöhnte Exfrau haben den ein oder anderen bemerkenswerten Auftritt.
Im Schatten unserer Wünsche“ ist großartige Unterhaltungsliteratur, ein richtiger Schmöker, den man in einem Rutsch durchlesen möchte. Es gibt wenige Buchreihen, die auch im vierten Band noch so viel Spannung und Spaß vermitteln ohne langweilig zu werden, daher von mir eine unbedingte Empfehlung, die Clifton-Saga auch weiterhin zu lesen. Durch den Cliffhanger am Ende wird man natürlich wieder etwas in der Luft hängen gelassen, bis nächstes Jahr ein neuer Band erscheint, aber damit werden wir Leser leider leben müssen. Im April 2017 geht es weiter und ich kann es schon wieder kaum noch erwarten. 

Hier geht es zur Leseprobe im Heyne Verlag. 

Hier gibt es den Buchtrailer zum ersten Band der Clifton-Saga "Spiel der Zeit" .


Delphine de Vigan "Nach einer wahren Geschichte"

Delphine ist völlig überrollt vom Erfolg ihres vorhergehenden Romans, als L. in ihr Leben tritt. Sie leidet unter einer Schreibblockade und schafft es einfach nicht, ihr neues Buch zu beginnen, sie ist unsicher, zerrissen und müde. In dieser Situation schleicht L. sich in ihr Leben und scheint es regelrecht zu übernehmen. Sie beeinflusst Delphine und gibt vor, sie auf die richtige Bahn bringen zu wollen, während Delphine unter ihrem Einfluss immer kleiner zu werden scheint. Doch was will L. eigentlich von Delphine? Will sie ihre Freundin sein, ihr helfen oder einfach sie sein, die Person Delphine, die so erfolgreich ist?
Delphine die Vigan nimmt den Leser in „Nach einer wahren Geschichte“ mit in eine Welt, in der sich Fiktion und Realität überschneiden und sich gegenseitig aufzulösen scheinen. Ist die Erzählerin in dem Roman, Delphine, wirklich Delphine de Vigan, die Autorin? Ist die Geschichte wahr, gab es im Leben der Autorin diese L., die ihr Leben geradezu manipuliert hat? Wir wissen es als Leser nicht und müssen es auch nicht wissen, um uns von dieser psychologisch so fein ausgearbeiteten Geschichte völlig fesseln zu lassen. So subtil geht L. vor, dass ihre Freundschaft zu Delphine zunächst eine Hilfe für sie zu sein scheint. Doch L.s radikale Vorstellung von einer Literatur, die nur die Realität beschreiben dürfe, treibt die Erzählerin Delphine immer mehr in die Ecke und in ihre totale Isolation. Am Ende scheint L. der letzte Anker zum wahren Leben zu sein, während sie gleichzeitig Delphines Verbindung zu eben diesem Leben kappt.
Delphine de Vigan beschreibt die Beziehung der beiden Frauen auf eine sehr ruhige und unaufgeregte Weise, dennoch entwickelt sich vor den Augen des Lesers ein regelrechter Psychothriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Abhängigkeit zwischen zwei Menschen beschreibt die Autorin so realistisch und L.s scheinbar zufälliges Handeln so glaubwürdig und nachvollziehbar, dass man als Leser ganz dicht dran ist an den Figuren und immer wieder das Bedürfnis empfindet, selbst einzugreifen und Delphine zu warnen. Delphines Gefühle erreichen uns völlig dabei anscheinend ungefiltert und sind daher umso eindringlicher beim Lesen.
Was an „Nach einer wahren Geschichte“ letztendlich Fiktion und was Realität ist, ist völlig egal. Delphine di Vigan spielt so großartig mit Erwartungen ihrer Leser, dass man von der ersten Seite gefesselt ist und wie Delphine von L. von der Geschichte völlig gefangen ist. Delphine de Vigan ist ein außergewöhnliches Buch gelungen, das einen als Leser auf beeindruckende Weise mitnimmt und auch nach der letzten Seite lange nicht mehr loslässt. 

"Nach einer wahren Geschichte" von Delphine de Vigan ist erschienen im DUMONT Verlag, hier geht es zu weitere Informationen zu dem Buch.